Fasten ohne zu Hungern – Detox nach den Festtagen

Fasten ohne zu Hungern – Detox nach den Festtagen

Einmal auf Null – Neustart 2020

Die Festtage liegen hinter uns. Das neue Jahr hat gerade begonnen. Wie geht es dir? Fühlst du dich nach den Feiertagen müde und träge? Hast du das Bedürfnis, dich von den Überschüssen der Weihnachtszeit zu erholen? Möchtest du dich im neuen Jahr mehr um deine Gesundheit kümmern?

Die Wintermitte ist traditionell nicht optimal für eine Entgiftung. Hierfür steht mehr der Frühling und der Herbst. Aber jede Zeit kann eine gute Zeit für eine sanfte Entgiftung sein, wenn du sie der Jahreszeit entsprechend gestaltest.

Im Winter brauchst du eine pflegende und unterstützende Entgiftung – nichts Extremes. Eine leichtere Ernährung verbessert deine Verdauung und die natürliche Entgiftungsfähigkeit deines Körpers.

Laut Ayurveda hängt die Stärke unserer Verdauung (Agni) direkt mit unserer Fähigkeit zur Entgiftung zusammen. In der Weihnachtszeit essen wir oft zu viel schweres Essen: übermäßiges Fett, zu zuckerhaltiges und stärkehaltiges Essen. Das überlastet den Körper und ruft entzündliche Reaktionen hervor. Jetzt sind entzündungshemmende Lebensmittel und Getränke gefragt, die mehr Nährstoffe enthalten.

Gehe sanft vor, denn mitten im Winter benötigst du Treibstoff. Extreme Fastenperioden sind daher jetzt kontraindiziert. Deinem Verdauungssystem gönnst du dennoch eine wohlverdiente Pause, wenn du Salz reduzierst und verarbeitete Lebensmittel, Zucker und Brot auf ein Minimum einschränkst. Auch Milchprodukte gelten im Ayurveda zur kalten Jahreszeit als ungünstig, da sie feucht und schleimbildend sind. Wenn die Verdauungskraft zu träge ist, verweilt das Brot länger im Darm und stört das bakterielle Gleichgewicht. Das erschwert das Abnehmen. Zudem entstehen unangenehme Blähungen.

Bevorzuge jetzt viel frisches, biologisches Gemüse. Hülsenfrüchte wie Mungobohnen und Linsen sind eine gute Proteinquelle. Auch Vollkornprodukte sind ein wertvoller Bestandteil einer gesunden Ernährung und liefern wichtige Ballaststoffe. Doch zu jeder Mahlzeit Getreide zu sich zu nehmen wäre dennoch zu viel.

Noch ein Tipp am Rande: Nimm die letzte Mahlzeit spätestens um 18:00 Uhr zu dir und gönne dir dann eine 14-stündige Pause.

Hier findest du eine Liste mit leicht verdaulichen Lebensmitteln, die die Entgiftung unterstützen:

Linsensuppe
Kitchari (siehe Rezept unten)
leichte Gemüsesuppen
gedämpfter oder gebratener Brokkoli, Karotten, Zucchini, Spargel, Rosenkohl, Kohl und rote Beete
leicht gedämpftes Grün wie Spinat und Mangold
Vollkorn-Basmatireis, Quinoa, Hirse und Gerste
Gewürze wie Ingwer, Kreuzkümmel, Koriander und Fenchel
Leinsamen, Sesamsamen, Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne
pochierte Äpfel und Birnen; gekochte Aprikosen, Pflaumen und Feigen

Diese Lebensmittel meidest du jetzt besser:

Milch- und andere tierische Produkte (geklärte Butter oder Ghee ist in kleinen Mengen in Ordnung)
raffinierte Zucker- und Mehlprodukte
Konserven, Essensreste, verarbeitete Lebensmittel und mikrowellengeeignete Lebensmittel
fermentierte Lebensmittel, einschließlich Essiggurken und Essig
kalte und rohe Speisen
frittiertes Essen
Alkohol
Koffein
Schokolade

Nimm deine größte Mahlzeit als Mittagessen zwischen 12.00 und 14.00 Uhr zu dir. Eine große Mahlzeit am frühen Morgen oder Abend ist während träger Kapha-Zeiten ungünstig. Das Essen sollte gut gekocht und nicht roh sein. Ein Stückchen Ingwer mit einer Prise Salz und einem Spritzer Zitronensaft ca. 10 Minuten vor der Mahlzeit hilft, das Verdauungsfeuer anzuheizen.

Rezept für Kitchari
Kitchari ist ein ayurvedischer Favorit, der alles enthält was wir brauchen. Kitchari unterstützt und entlastet unser Verdauungssystem. Es ist ein optimales Detox-Essen, das gemäß Ayurveda alle Geschmacksrichtungen enthält. Du kannst es zur Entlastung über einen längeren Zeitraum essen. Die Konsistenz dieses Reis- und Hülsenfrüchte-Gerichts sollte weich sein wie ein Brei.

Zutaten:

1 Tasse ungekochte Mungobohnen
½ Tasse ungekochter Basmatireis (mit Wasser abspülen, bis das Wasser klar ist)
1 Esslöffel Ghee (kann Sesamöl ersetzen)
eine Handvoll gewürfeltes Gemüse (alles ist möglich)
1 Esslöffel frisch geriebene Ingwerwurzel oder 1 Teelöffel getrocknetes Ingwerpulver
2 Lorbeerblätter
Je 1 Teelöffel schwarze Senfkörner, Kreuzkümmel und Kurkumapulver
Optional: ½ Teelöffel Korianderpulver, Fenchel und Bockshornkleesamen
Optional: 1 Prise Scharnier (auch als Asafoetida oder Asafetida bezeichnet)
6 Tassen Wasser
½ Teelöffel Salz (am besten Steinsalz oder Himalaya-Rosasalz)
Optional: 1 kleine Handvoll frisch gehackte Korianderblätter

Anleitung:

Spüle die Mungobohnen aus bis das Wasser klar ist. Bringe sie in vier Tassen Wasser zum Kochen und schalte den Herd dann ab. Lasse sie für 1 bis 2 Stunden in Wasser ruhen, dann abtropfen und spüle sie anschließend ab.

Erhitze einen großen Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze und füge das Ghee- oder Sesamöl hinzu, gefolgt von allen Gewürzen (mit Ausnahme der Lorbeerblätter). Röste die Masse einige Minuten lang unter ständigem Rühren. Diese Röstung verbessert den Geschmack. Behalte die Gewürze im Auge, damit sie nicht verbrennen. Gib nun die Mungobohnen, den Reis und unterirdisch gewachsenes Gemüse dazu und rühre nochmals um.

Lösche mit Wasser ab und füge die Lorbeerblätter hinzu. Bringe alles für ca. 10 Minuten zum Kochen. Stelle die Hitze dann auf niedrig, decke den Topf ab und und gib das Blattgemüse dazu. Koche das Kitchari ca. 30-40 Minuten, bis die Mungobohnen, der Reis und das Gemüse weich sind.

Schmecke das Kitchari mit Salz ab und serviere die Speise mit Korianderblättern.

Ein ayurvedischer Neujahrs-Entgiftungstrunk:

Du brauchst:

1 Prise Kurkuma
1/4 TL Schwarzer Pfeffer
1 Tasse Wasser
1 TL Honig
1 TL Amla-Pulver

Bringe zunächst eine Tasse Wasser zum Kochen.

Füge dann eine Prise Kurkuma und grob gemahlenen schwarzen Pfeffer hinzu. Lasse die Flüssigkeit nun einige Zeit ziehen.

Schmecke das Getränk mit Honig und Amla ab und trinke es lauwarm.

Hinweis: Schwarzer Pfeffer hilft bei der Verdauung und hält den Stoffwechsel am Laufen. Es ist bekannt, dass Amla gegen Kater hilft. 🙂

TherYo health program®

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